Wie ist Bungy-Jumping entstanden?
Der Ursprung dieser "Sportart" ist in Bunlap auf Vanuatu (früher: Neue Hebriden) in der Südsee zu finden. Die Republik befindet sich im südwestlichen Pazifik, etwa 1.000 km westlich der Fidji Inseln und rund 400 Km östlich von Neukaledonien. Sie besteht aus 12 Haupt- und 70 Nebeninseln mit ca. 185.000 Einwohnern.
Die Legende erzählt, dass eine Frau die Erste gewesen sein soll, die den Sprung in die Tiefe wagte. Auf der Flucht vor ihrem gewalttätigen Mann, soll Sie auf einen Baum geklettert und sich, als dieser sie auch dorthin verfolgte, in die Tiefe gestürzt haben.
Der Mann soll auch gesprungen sein, doch nur die Frau überlebte diesen Sprung, weil Sie mit einer Liane gesichert war.
Solange die Einwohner zurückdenken können findet in Bunlap alljährlich im Frühjahr ein großes Fest statt. Am sogenannten Landtauchen nehmen hauptsächlich junge Männer, manchmal auch Kinder, teil.
In wochenlange Vorbereitungen wird ein Gerüst gebaut, bestehend aus Bambus das ca. 15 -30 m in die Höhe ragt. Diese Konstruktion dient als Absprungplattform, von der aus sich die Mutigen kopfüber in die Tiefe stürzen. Zuvor wählen die jungen Männer dazu Lianen aus, die sehr dehnbar sind, welche an Füssen sowie Plattform befestigt werden. Mit großem Ernst und Sorgfalt wird immer wieder alles kontrolliert, denn Ziel
ist es, mit dem Kopf den Boden so nahe wie möglich zu sein, bzw. leicht zu berühren.
Erstaunlicherweise gibt es nur ganz wenige schwere Unfälle.
Erst wer diese Mutprobe bestanden hat, wird in den Kreis der Erwachsenen aufgenommen (»Initiationsritual«)
In den 80er Jahren hat ein findiger Neuseeländer diese Idee übernommen und erste Tests mit Gummiseilen durchgeführt. Mit der Kawarau bridge in der Nähe von Queenstown (Neuseeland)startete die erste offizielle fixe Bungy Sprungstation der Welt.
Auf der Jauntalbrücke in Kärnten wurde dann am 4. Mai 1991 die erste österreichische (und eine der ersten europäischen) stationären Anlagen in Betrieb genommen. Von da an hat sich Bungy Jumping zum »Extremtrendsport Nr. 1« entwickelt. Durch den Einsatz modernster Materialien und hohem Sicherheitsstandard hat sich diese Sportart zu einer der sichersten Extremsportarten entwickelt.
»Ein Pfund Mut ist mehr wert als eine Tonne Glück«
James A. Garfield (ehem. Präsident der USA)







